Laute Kopfhörer: was die 60/60-Regel richtig macht und was das Handy besser misst
Kopfhörer schaden dem Gehör wie jeder Lärm: über die Dosis, Lautstärke mal Zeit, schleichend und schmerzlos. Die 60/60-Regel ist eine grobe Faustregel, keine Norm: Ein Prozentwert der Lautstärke ist kein Dezibelwert und ändert sich mit jedem Gerät und Kopfhörer. Der Schalldosis-Zähler im Handy misst besser, worauf es ankommt.
Wann zum Arzt
Sofort, Notruf: Hörverlust oder Ohrgeräusch mit hängendem Gesicht, Armschwäche, gestörter Sprache oder starkem Drehschwindel oder nach einer Kopfverletzung. Rufen Sie den örtlichen Notruf.
Am selben Tag: Das Gehör lässt plötzlich nach, auch nach lautem Musikhören. Nicht bis zum Morgen warten.
Mit Termin: Sie fragen oft nach, verstehen in lauter Umgebung schlecht oder das Ohrgeräusch bleibt.
Was zu tun ist
- Kopfhörer-Mitteilungen oder den Schalldosis-Zähler einschalten, wenn vorhanden auch die Lautstärkebegrenzung.
- Lautstärke in ruhiger Umgebung einstellen; bei Lärm Geräuschunterdrückung statt mehr Lautstärke.
- Klingeln oder dumpfes Hören danach heißt: Die Dosis war zu hoch.
- Für Kinder eine Lautstärkebegrenzung aktivieren.
- Auf der Straße Transparenzmodus oder ein Ohr frei.
- Mehr dazu: Schützen Sie Ihr Gehör.
Quellen
Geprüft: 24. September 2026
Der Kern
Hörschäden durch Kopfhörer entstehen leise aus Lautstärke und Zeit. Die bekannte Faustregel ist nur grobe Orientierung: Schalldosis-Zähler im Handy einschalten und bei plötzlichem Hörverlust am selben Tag zum Arzt.
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