Sonnenschutz: was der LSF bedeutet, wie viel man braucht und wovor er wirklich schützt
Sonnencreme senkt die UV-Dosis, die die Haut erreicht — aber nur, wenn genug aufgetragen und regelmäßig nachgecremt wird. Vor allem verhindert sie Sonnenbrand und senkt das Hautkrebsrisiko; langsamere Hautalterung ist ein zusätzlicher Nutzen, belegt in einer randomisierten Studie. Sie wirkt zusammen mit Schatten, Kleidung und Hut, nicht an ihrer Stelle.
Wann zum Arzt
Sofort, örtlicher Notruf: Zeichen eines Hitzschlags — Verwirrtheit, Krampfanfall, Bewusstlosigkeit, sehr hohe Temperatur, heiße Haut (trocken oder verschwitzt), schnelle Atmung.
Am selben Tag: Sonnenbrand mit Blasen oder Schwellung, Fieber oder Schüttelfrost, Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen oder jeder Sonnenbrand bei einem Baby oder Kleinkind.
Mit Termin: ein Muttermal, das sich verändert, juckt, blutet oder verkrustet.
Was zu tun ist
- Der LSF misst den Schutz vor UVB, den Strahlen, die Sonnenbrand verursachen; achten Sie zusätzlich auf UVA-Schutz auf der Packung.
- Großzügig auftragen: Fast alle nehmen zu wenig. Alle 2 Stunden und nach Baden oder Schwitzen nachcremen.
- UV-Index prüfen und mittags Schatten suchen; Sonnencreme ist kein Grund, länger in der Sonne zu bleiben.
- Babys unter 6 Monaten: keine direkte Sonne. Wer Medikamente nimmt, die die Lichtempfindlichkeit erhöhen, oder schwanger ist (höheres Überhitzungsrisiko), sollte besonders vorsichtig sein.
- Lärm und Gehör: Schützen Sie Ihr Gehör.
Quellen
- FDA — Sonnenschutzmittel
- NHS — Sonnenschutz und Sicherheit in der Sonne
- WHO — UV-Strahlung
- Hughes et al., 2013
Geprüft: 24. September 2026
Gelebte Erfahrung
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