Blutdruck: richtig messen und verstehen, was die Werte bedeuten
Eine einzelne Messung sagt wenig: Der Blutdruck ändert sich mit Haltung, Sprechen, voller Blase, Kaffee, Zigarette und Manschette. Es zählt der Mittelwert korrekt gemessener Werte, verglichen mit der Grenze der Leitlinie, nach der Ihr Arzt arbeitet; die Leitlinien stimmen nicht überein. Bluthochdruck verursacht meist keine Beschwerden.
Wann zum Arzt
Sofort (örtliche Notrufnummer), bei jedem Wert oder ohne Messgerät: hängender Mundwinkel, schwacher Arm oder gestörte Sprache; Brustschmerzen, die nicht vergehen; starke Atemnot. In der Schwangerschaft oder nach der Geburt: starke Kopfschmerzen, verschwommenes Sehen, Schmerzen unter den Rippen, plötzliche Schwellung von Gesicht, Händen oder Füßen — dringend; in der Schwangerschaft liegen die Grenzen niedriger. Am selben Tag: ein sehr hoher Wert ohne Beschwerden, der bei einer Wiederholung nach einer Minute gleich bleibt.
Was zu tun ist
- Fünf Minuten ruhig sitzen; 30 Minuten vorher kein Rauchen, kein Koffein, kein Sport; Blase leeren.
- Rücken angelehnt, Füße am Boden, Arm auf dem Tisch, Manschette am nackten Oberarm auf Herzhöhe, nicht sprechen.
- Manschette in Armgröße; mindestens zwei Messungen im Abstand von einer Minute.
- Validiertes Oberarmgerät; ein Handgelenkgerät nur, wenn der Oberarm nicht geht.
- Für die Diagnose eine Woche Heimmessung, morgens und abends: Die Grenzen zu Hause liegen niedriger als in der Praxis.
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Quellen
- NHS — Bluthochdruck
- NICE NG136 — Hypertonie bei Erwachsenen
- NICE NG133 — Hypertonie in der Schwangerschaft
Geprüft: 24. September 2026
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