Austrocknung und orale Rehydratation: was Erbrechen und Durchfall entziehen und was es ersetzt
Durchfall und Erbrechen entziehen Wasser und Salze zugleich. Wasser allein ersetzt nur einen Teil, und süße Getränke verschlimmern den Durchfall. Beides ersetzt die orale Rehydratationslösung: eine abgemessene Mischung aus Salzen und Glukose, die der Darm auch dann aufnimmt, wenn er Flüssigkeit verliert.
Wann zum Arzt
Sofort: Bluterbrechen, grünes Erbrochenes bei einem Kind, starke Kopfschmerzen oder Nackensteife, starke Bauchschmerzen, Atemnot, bläuliche oder fleckige Haut, Verwirrtheit, extreme Schläfrigkeit, Krampfanfälle, Fieber bei einem kleinen Säugling. Noch am selben Tag: ein Säugling, ein Kind, das nicht mehr isst, Anzeichen von Austrocknung trotz Lösung, Flüssigkeit, die nicht drin bleibt, Blut im Stuhl, anhaltender Durchfall oder anhaltendes Erbrechen, eingesunkene Fontanelle.
Was zu tun ist
- Rehydratationsbeutel aus der Apotheke, genau in der angegebenen Wassermenge gelöst, ohne Zusatz; im Kühlschrank und innerhalb von 24 Stunden. Für Kinder ein Kinderprodukt mit niedriger Osmolarität.
- Kleine, häufige Schlucke; erbricht das Kind, zehn Minuten warten und langsamer weitermachen.
- Weiter füttern: häufiger stillen, Säuglingsnahrung nicht verdünnen, Essen, sobald das Kind es annimmt.
- Keine Limonade, kein Saft, kein süßer Tee, kein Kaffee.
- Keine Durchfallstopper für kleine Kinder, bei Blut im Stuhl oder Fieber, und in der Schwangerschaft nicht ohne Rücksprache; kein Ibuprofen für ein ausgetrocknetes Kind; Aspirin nie für Kinder.
Mehr unter flüssige Arzneimittel richtig abmessen.
Quellen
Geprüft: 7. September 2026
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