Was bei einer Erkältung hilft: lindern, nicht heilen
Eine Erkältung lässt sich nicht zuverlässig verkürzen; erleichtern lassen sich die Tage aber schon. Ruhe, ausreichend trinken, warme Getränke, Nasenspülungen mit sicherem Wasser und Paracetamol oder Ibuprofen nach Packungsbeilage bei Beschwerden. Antibiotika helfen hier nicht, weil die Ursache ein Virus ist.
Wann zum Arzt
Rufen Sie sofort die örtliche Notrufnummer bei Atemnot, Brustschmerz, Verwirrtheit, Krampfanfällen, bläulichen Lippen, einem Ausschlag, der unter einem Glas nicht verblasst, oder Fieber bei einem Säugling. Noch am selben Tag abklären: Fieber über mehrere Tage, Besserung mit anschließender Verschlechterung, Anzeichen von Austrocknung oder Beschwerden länger als anderthalb Wochen.
Was hilft
- Ruhe, und so viel trinken, dass keine Austrocknung entsteht — nicht „mehr als sonst“.
- Warme Getränke und Honig gegen Husten; Honig nie im ersten Lebensjahr.
- Nasenspülungen nur mit destilliertem, sterilem oder drei bis fünf Minuten abgekochtem und abgekühltem Wasser.
- Paracetamol oder Ibuprofen nach Packungsbeilage bei Beschwerden; in der Schwangerschaft vorher ärztlich abklären.
- Aspirin niemals für Kinder und Jugendliche.
- Abschwellende Nasensprays nur so lange wie in der Packungsbeilage angegeben, nicht bei kleinen Kindern; bei Bluthochdruck, Diabetes, Glaukom, Herzkrankheit, Schwangerschaft oder Stillzeit vorher nachfragen.
Mehr unter erste Anzeichen einer Erkältung.
Quellen
Geprüft: 6. September 2026
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