Grippe oder COVID: wann testen und was die Behandlung ändert
Am ersten Tag sehen Erkältung, Grippe und COVID gleich aus. Ein Test lohnt sich, wenn er die Behandlung ändern kann: Für Grippe und COVID gibt es antivirale Medikamente, die früh begonnen am besten wirken, für die Erkältung nicht. Wer schwer krank ist oder zu einer Risikogruppe gehört, wartet mit der Versorgung nicht auf das Ergebnis.
Wann zum Arzt
Rufen Sie den örtlichen Notruf bei Atemnot, Brustschmerzen, Verwirrtheit oder wenn jemand nicht aufzuwecken ist, bei Krampfanfällen, bläulichen Lippen, einem Ausschlag, der auf Druck nicht verblasst, oder bei Fieber bei einem sehr kleinen Säugling. Am selben Tag ärztlich abklären: Fieber über mehrere Tage, Besserung mit anschließender Verschlechterung, Zeichen von Flüssigkeitsmangel oder Beschwerden, die länger als anderthalb Wochen anhalten.
Was zu tun ist
- Wer zu einer Risikogruppe gehört, meldet sich in den ersten Tagen ärztlich.
- Antivirale Mittel gegen Grippe und COVID verordnet eine Ärztin; ihre Zeitfenster sind kurz.
- Was verfügbar und ob es verschreibungspflichtig ist, hängt vom Land ab.
- Ein negativer Schnelltest hebt Warnzeichen nicht auf.
- Gegen eine Erkältung gibt es kein antivirales Mittel, und Antibiotika wirken nicht gegen Viren: erste Anzeichen.
Quellen
Geprüft: 6. September 2026
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