Wenn eine Kennzahl zum Ziel wird, hört sie auf, eine gute Kennzahl zu sein
Eine Zahl zu optimieren zerstört oft den Wert, den sie erfassen sollte.
Eine Zahl zu optimieren zerstört oft den Wert, den sie erfassen sollte.
Nichtstun ist auch eine Wahl — jedes Ja trägt ein verborgenes Nein, und jedes Nein ein verborgenes Ja.
Nimm an, das Projekt sei gescheitert, und arbeite rückwärts — so findest du die blinden Flecken, die Optimismus verbirgt.
Emotionale Investition verzerrt das Denken — du brauchst Klarheit am meisten genau dort, wo sie am schwersten zu erreichen ist.
Das Gefühl, ein Hochstapler zu sein, bedeutet meist, dass dir Qualität wichtig ist -- nicht, dass du tatsächlich unqualifiziert bist.
Um Verhalten zu verstehen, schau auf Anreize, nicht auf erklärte Werte — Menschen reagieren auf das, wofür sie belohnt werden.
Verstehe den Zweck einer Regel, bevor du sie für überflüssig erklärst.
Der Besitztumseffekt lässt dich Eigenes überbewerten — Besitz ist nicht gleich Wert.
Der Framing-Effekt lässt identische Information verschieden wirken — achte darauf, wer die Frage wie stellt.
Der Fluch des Wissens lässt Experten vergessen, wie sich Verwirrung anfühlt — beginne immer beim Niveau des Gegenübers.
Der Halo-Effekt lässt uns annehmen, dass sympathische Menschen auch recht haben — trenne Charme von Kompetenz.
Nullsummendenken schränkt dich ein — in vielen Situationen können beide Seiten gewinnen.
Wiederholung lässt Behauptungen wahr erscheinen — aber Vertrautheit ist kein Beweis.
Der False-Consensus-Effekt lässt dich überschätzen, wie viele deine Ansichten teilen — frage statt anzunehmen.
Hohe Emotionen senken deine Beweisschwelle — wenn Gewissheit am stärksten ist, zählt Prüfung am meisten.
Der Negativitätsbias lässt eine schlechte Sache schwerer wiegen als viele gute — gleiche das bewusst aus.
Wir beschuldigen den Charakter anderer, entschuldigen aber unser eigenes Verhalten mit Umständen — die Situation zählt meist mehr.
Der Spotlight-Effekt lässt dich denken, alle hätten es bemerkt — fast sicher nicht.