Zum Inhalt springen
howtolive.guide
Gesundheit

Tests auf sexuell übertragbare Infektionen: wann und worauf

H Pavel Volkov · howtolive.guide ·

Keine Beschwerden heißt nicht keine Infektion. Welche Tests sinnvoll sind, hängt von Alter, Risiko und der Zeit seit dem Kontakt ab; nach möglichem HIV-Kontakt zählen Stunden.

Wann zum Arzt

Sofort: nach sexueller Gewalt bei Gefahr den örtlichen Notruf wählen; neben Tests zählen in den ersten Stunden Notfallverhütung und HIV-Prophylaxe, beim ersten Termin eine Untersuchung und der Schutz vor weiteren Infektionen. Ebenfalls Notruf: starke oder zunehmende Beckenschmerzen, Ohnmacht, hohes Fieber oder plötzliche starke Hodenschmerzen. Am selben Tag: möglicher HIV-Kontakt — die Postexpositionsprophylaxe muss innerhalb von 72 Stunden beginnen, besser in den ersten 24; neuer Ausfluss, Brennen beim Wasserlassen, Geschwüre oder eine Infektion bei der Partnerin oder dem Partner.

Was zu tun ist

  • Mit Beschwerden sofort testen. Ohne Beschwerden das diagnostische Fenster beachten: je nach Infektion und Test einige Wochen bis drei Monate; ein zu früher negativer Test schließt nichts aus.
  • HIV-Prophylaxe vor oder nach dem Kontakt verschiebt die Testzeiten: dem Plan der Praxis folgen.
  • Bei positivem Ergebnis werden auch Partnerinnen und Partner behandelt.
  • Nur Kondome schützen auch vor sexuell übertragbaren Infektionen: Sicherheit der Verhütungsmethoden; nach ungeschütztem Sex: Notfallverhütung.

Quellen

Geprüft: 24. September 2026

Der Kern
Viele sexuell übertragbare Infektionen verursachen keine Beschwerden, deshalb richten sich Tests nach Alter, Risiko und Zeit seit dem Kontakt. Nach möglichem HIV-Kontakt wirkt die Vorbeugung nur, wenn sie in den ersten Tagen beginnt: sofort hingehen.

Gelebte Erfahrung

noch keine Geschichten

Melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen.

Noch keine Geschichten — teilen Sie als Erster Ihre Erfahrung.