Unterstelle Nachlässigkeit, nicht Böswilligkeit
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Wenn jemand etwas tut, das dich verletzt oder ärgert, springt dein Verstand sofort zur Absicht: "Das hat er absichtlich gemacht." Meistens stimmt das nicht. Die Person war abgelenkt, müde, uninformiert oder hat einfach nicht an dich gedacht. Hanlons Rasiermesser besagt: Schreibe niemals der Böswilligkeit zu, was durch Nachlässigkeit, Unwissenheit oder Inkompetenz hinreichend erklärt werden kann.
Es geht nicht darum, schädliches Verhalten zu entschuldigen. Es geht darum, dir einen genaueren — und weniger stressigen — Ausgangspunkt zu geben. Wenn du böse Absicht unterstellst, eskalierst du. Wenn du Gedankenlosigkeit annimmst, kannst du das Problem ruhig angehen und herausfinden, was wirklich passiert ist, bevor du Brücken verbrennst.
Der Kern
Bevor du annimmst, dass jemand dir absichtlich schaden wollte, bedenke, dass er vielleicht einfach nicht nachgedacht hat.
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