Gehirnerschütterung nach einem Schlag auf den Kopf: Warnzeichen, Schlaf und Erholung
Nach einem Schlag auf den Kopf zuerst die Warnzeichen ausschließen, dann beobachten. In den ersten 24 Stunden sollte ein Erwachsener in der Nähe bleiben. Aktuelle Leitlinien verlangen kein Wecken nach Zeitplan; wichtig ist, dass jemand da ist und die Person sich wecken lässt.
Wann zum Arzt
Sofort, Notruf (örtliche Notrufnummer): bewusstlos und kommt nicht zu sich, kann nicht wach bleiben oder ist schwer zu wecken; Krampfanfall; mehrfaches Erbrechen; starke oder zunehmende Kopfschmerzen; ungleiche Pupillen, Doppelbilder; verwaschene Sprache, Schwäche, Verwirrtheit, auffälliges Verhalten; klare Flüssigkeit oder Blut aus Ohren oder Nase; bei Babys untröstliches Weinen oder Trinkverweigerung. Reagiert die Person nicht und atmet nicht normal, Notruf und Herzdruckmassage.
Am selben Tag, ohne Aufschub in die Notaufnahme: jede Bewusstlosigkeit oder Erinnerungslücke, jedes Erbrechen, Blutverdünner, Alkohol zum Zeitpunkt des Schlags.
Mit Termin: Beschwerden länger als 2 Wochen.
Was zu tun ist
- 24 Stunden nicht allein lassen; relative Ruhe, leichte Spaziergänge, weniger Bildschirm.
- Kein Alkohol; Schlafmittel nur auf ärztliche Verordnung. Kein Aspirin oder Ibuprofen ohne ärztlichen Rat; Kindern keine Medikamente ohne Arzt.
- Nicht Auto fahren bis zur vollständigen Erholung; Rückkehr zum Sport schrittweise.
Quellen
- NHS — Head injury and concussion
- NICE NG232
- CDC — Signs and symptoms
- Consensus on concussion in sport, BJSM 2023
Geprüft: 27. September 2026
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