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Geist

Emotionales Denken mit der Realität verwechseln

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"Ich fühle mich wie ein Versager, also bin ich ein Versager." Das ist emotionales Schlussfolgern — Gefühle als Beweise für Fakten behandeln. Es ist eine der häufigsten Denkfallen und überzeugend trügerisch, weil Gefühle so lebendig und unmittelbar sind.

Aber Gefühle sind keine Fakten. Du kannst dich wertlos fühlen und trotzdem von den Menschen um dich herum geschätzt werden. Du kannst dich dumm fühlen und trotzdem kompetent in deiner Arbeit sein. Das Gefühl ist real — der daraus gezogene Schluss ist optional. Wenn du dich dabei erwischst zu sagen "Ich fühle X, also muss X wahr sein", ist das der Moment, innezuhalten und nach echten Belegen zu suchen.

Der Kern
Etwas zu fühlen macht es nicht wahr — Emotionen sind real, aber die Schlüsse, die wir daraus ziehen, liegen oft falsch.

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