Eine beglaubigte Kopie, eine notarielle Kopie und eine einfache Fotokopie sind nicht dasselbe
Eine Behörde weist deine Unterlagen zurück, weil du angenommen hast, jede Kopie würde reichen — dieses Missverständnis kostet mehr zusätzliche Behördengänge als fast jedes andere. Eine einfache Fotokopie ist nur ein Abbild ohne rechtliche Bedeutung; eine beglaubigte Kopie wurde von einer autorisierten Person gestempelt, die bestätigt, dass sie mit dem Original übereinstimmt; eine notarielle Kopie wurde von einem Notar bezeugt und gesiegelt und hat von den dreien das größte rechtliche Gewicht. Welche Art eine Behörde verlangt, hängt vollständig davon ab, worum es geht — Routinevorgänge akzeptieren oft eine einfache Kopie, während Eigentums-, Erb- oder Gerichtsangelegenheiten meist eine Beglaubigung oder notarielle Bestätigung verlangen.
Bevor du Kopien machst, frag genau nach, welche Art verlangt wird und wo du sie bekommst — eine Bibliothek, eine Bank, ein Notariat oder die ausstellende Behörde selbst. Die falsche Art von Kopie im Voraus zu machen spart keine Zeit; es bedeutet nur, den Weg und die Kopie noch einmal zu machen.
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