Schwierige Familiengespräche aufzuschieben, bis eine Krise sie erzwingt
Fragen wie wer sich um einen alternden Elternteil kümmert oder wie ein Erbe aufgeteilt werden soll, fühlen sich zu unangenehm an, solange alle gesund sind und gut miteinander auskommen. Also warten Familien, und das Gespräch findet am Ende auf einem Krankenhausflur oder direkt nach einer Beerdigung statt, wenn die Emotionen am stärksten und klares Denken am schwersten sind.
Es früh zu führen braucht keine Krise als Anlass -- sprich das Thema bei einem gewöhnlichen Besuch an, dargestellt als Planung statt als Notfall. Ein etwas unangenehmes Gespräch jetzt ist weit billiger als eines, das durch ein Krankenbett erzwungen wird.
Der Kern
Schwierige Familienentscheidungen lassen sich früh und ruhig leichter besprechen als später durch eine Krise erzwungen.
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