Preis pro Nutzung ist eine bessere Kennzahl als Preis pro Artikel
Eine Jacke für hundert Euro, die du zweihundert Mal trägst, kostet fünfzig Cent pro Nutzung. Eine Jacke für dreißig Euro, die du drei Mal trägst, kostet zehn Euro pro Nutzung. Der Ladenpreis sagt dir, was du an der Kasse zahlst; der Preis pro Nutzung sagt dir, was du tatsächlich für das Erlebnis des Besitzens bezahlst. Diese Denkverschiebung hilft dir, mehr für Dinge auszugeben, die du täglich nutzt, und weniger für Dinge, die Staub ansammeln.
Wende diese Sichtweise auf alles an: Küchengeräte, Elektronik, Kleidung, Möbel. Dinge, mit denen du jeden Tag interagierst — deine Matratze, deine Schuhe, dein Bürostuhl — verdienen höhere Investitionen, weil die Kosten pro Nutzung mit der Zeit gegen null gehen. Billige Dinge, die du selten benutzt, sind oft die teuersten Anschaffungen. Das Ziel ist nicht insgesamt weniger auszugeben, sondern dein Geld dorthin zu lenken, wo es den meisten Wert erzeugt.
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